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Auswertungen

Der Markt in Zahlen

Die Rechner beantworten Fragen zu einem Objekt. Diese Seite beantwortet Fragen zum Markt: Wie sind die Mieten verteilt, wo stehen die Länder, was hängt womit zusammen. Grundlage sind 10 635 Gemeinden aus dem Zensus 2022 — dieselben Daten, mit denen auch die Rechner arbeiten.

Wählen Sie eine Gemeinde, dann wird sie in allen Auswertungen hervorgehoben. Ohne Auswahl zeigt die Seite den Bundesbefund.

Wie die Mieten verteilt sind

Jede Säule ist eine Mietspanne, ihre Höhe die Zahl der Gemeinden darin. Der Durchschnitt allein verschweigt, dass die Verteilung schief ist: Wenige teure Städte ziehen ihn nach oben, während die Masse der Gemeinden deutlich darunter liegt.

Die Länder nach Miete

Ungewichteter Mittelwert über die Gemeinden des Landes. Stadtstaaten bestehen aus einer einzigen Gemeinde und stehen deshalb für sich.

Die Länder nach Leerstand

Unter drei Prozent gilt ein Markt als angespannt, über acht Prozent als überversorgt. Der Leerstand sagt mehr über das Vermietungsrisiko als jede Rendite.

Die Länder nach Eigentümerquote

Anteil der von Eigentümern selbst bewohnten Wohnungen. Eine niedrige Quote bedeutet viel Nachfrage nach Mietwohnungen — und beim Verkauf eine Käuferseite, die überwiegend aus Kapitalanlegern besteht.

Miete nach Gemeindegröße

Der Zusammenhang ist deutlich, aber nicht zwingend: Es gibt teure Kleinstädte im Umland und günstige Großstädte in strukturschwachen Regionen.

Miete und Leerstand hängen zusammen

Jeder Punkt eine Gemeinde. Links unten die angespannten teuren Märkte, rechts oben die günstigen mit Überangebot. Was in der Mitte liegt, ist der Normalfall — und dort sind die meisten Objekte, über die entschieden wird.

Die zehn teuersten Gemeinden

Ab 20 000 Einwohnern, damit einzelne Kleinstgemeinden die Liste nicht verzerren.

Die zehn günstigsten Gemeinden

Ebenfalls ab 20 000 Einwohnern. Hohe rechnerische Renditen und lange Vermietungszeiten liegen hier nah beieinander.

Ranglisten und Ländervergleiche

Dieselben Daten, anders geschnitten: als sortierbare Tabelle, die sich nach jeder Kennzahl ordnen lässt.

Was diese Auswertungen zeigen und was nicht

Alle Zahlen stammen aus der Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022. Sie beschreiben den Bestand an Mietwohnungen einer Gemeinde im Durchschnitt — ohne Baujahr, Ausstattung und Lage innerhalb des Ortes. Für ein konkretes Objekt sagt das wenig; für die Einordnung eines Standorts sagt es viel.

Zwischen Stichtag und heute liegen Jahre, in denen die Mieten regional sehr unterschiedlich gestiegen sind. Die Rangfolge der Gemeinden ist deshalb belastbarer als die absoluten Beträge. Wer den heutigen Stand braucht, kommt am Mietspiegel der Gemeinde nicht vorbei.

Ein Zusammenhang in den Daten ist keine Ursache. Dass günstige Gemeinden mehr Leerstand haben, heißt nicht, dass niedrige Mieten Leerstand erzeugen — beides folgt aus derselben Ursache, einer schwachen Nachfrage.