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Zwei Wege nebeneinander, beide nach Steuer.

Entscheidungen

Jede dieser Rechnungen stellt zwei Wege nebeneinander und rechnet beide zu Ende: über denselben Zeitraum, mit denselben Annahmen, nach Steuer. Das Ergebnis ist selten eindeutig — und das ist die eigentliche Auskunft. Wichtiger als der Sieger ist der Punkt, ab dem es kippt.

23 von 59 Rechnern gehören in diesen Bereich.

Der Weg durch die ersten fünf

Nicht alle auf einmal. Diese fünf beantworten die Fragen, die zuerst kommen — in dieser Reihenfolge.

  1. 1 Kaufen oder mieten
    Die Grundfrage: Eigentum gegen Miete plus angelegte Differenz.
  2. 2 Einziehen oder vermieten
    Selbst einziehen oder vermieten — nach Steuer gerechnet.
  3. 3 Sondertilgung oder anlegen
    Was mit dem Überschuss geschehen soll.
  4. 4 Verkaufen oder halten
    Der Erlös heute gegen den Ertrag aus dem Weiterhalten.
  5. 5 Szenarien und Stresstest
    Welche Annahme das Ergebnis am stärksten bewegt.

Der Fehler, der am meisten kostet

Zwei Wege mit verschiedenen Annahmen vergleichen. Wer den einen mit drei Prozent Wertsteigerung rechnet und den anderen ohne, hat das Ergebnis vorher festgelegt und rechnet es hinterher nach.

Szenarien und Stresstest rechnen

Eine Faustregel

Ein Betrag in dreißig Jahren ist nicht derselbe Betrag wie heute. Bei zwei Prozent Inflation kauft ein Euro dann noch 55 Cent — bei drei Prozent nur 41.

Alle 23 Rechner in diesem Bereich

Jeder rechnet mit Quellenangabe und zeigt den vollständigen Rechenweg.

Worauf sich das stützt

Die Rechenwege sind offengelegt; wo eine Annahme nötig ist, steht sie als Eingabefeld und nicht als feste Zahl.

Jede Zahl auf dieser Seite hat eine Herkunft, die Sie nachprüfen können — sie steht am jeweiligen Rechner und gesammelt auf der Quellenseite.

Wen dieser Bereich am meisten betrifft:

Häufige Fragen

Lohnt sich Kaufen oder Mieten?

Der Vergleich ist nur ehrlich, wenn beide Seiten vollständig gerechnet werden: beim Kauf Zins, Tilgung, Kaufnebenkosten, Grundsteuer, Versicherung und Instandhaltung, bei der Miete die Miete plus die Rendite auf das Eigenkapital, das nicht gebunden wird. Das Ergebnis hängt vor allem an drei Annahmen — Wertentwicklung, Mietsteigerung und Anlagerendite — und an der Haltedauer. Unter fünf bis sieben Jahren trägt ein Kauf selten seine Nebenkosten wieder ein.

Sondertilgung oder anlegen — was ist besser?

Eine Sondertilgung bringt eine sichere Rendite in Höhe des Sollzinses, steuerfrei. Eine Anlage muss diesen Satz nach Abgeltungsteuer erst schlagen, um besser zu sein — bei 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag also rund ein Drittel mehr Bruttorendite. Dagegen steht die Liquidität: Getilgtes Geld ist gebunden, angelegtes bleibt verfügbar. Bei vermieteten Objekten kommt hinzu, dass Schuldzinsen Werbungskosten sind und die Tilgung nicht.

Warum rechnen diese Vergleiche nach Steuer?

Weil ein Vergleich vor Steuer regelmäßig das falsche Ergebnis liefert. Bei Vermietung mindern Schuldzinsen und Abschreibung das steuerliche Ergebnis, bei Selbstnutzung nicht; Kapitalerträge unterliegen der Abgeltungsteuer, ein Veräußerungsgewinn innerhalb der Zehnjahresfrist dem persönlichen Satz. Zwei Wege, die vor Steuer gleich aussehen, können nach Steuer mehrere zehntausend Euro auseinanderliegen.