40 — Verkauf
Makler oder privat
Die Provision ist der sichtbare Posten, der Preisunterschied der unsichtbare. Der Rechner dreht die Frage um: Um wie viel höher müsste der Verkaufspreis mit Makler liegen, damit er sich rechnet?
vollständiges ErgebnisVorteil des besseren Weges
—- Mit Makler
- —
- Privat
- —
- Nötiger Mehrpreis
- —
- Provision in Euro
- —
Beide Wege gegenübergestellt
Was das für Sie heißt
Ab welchem Mehrpreis sich der Makler trägt
Erlös nach allen Kosten, abhängig davon, wie viel mehr der Makler herausholt.
Was ein Makler tatsächlich leistet
Der nächste Schritt
Was als Nächstes ansteht — und warum
Eine Rechnung beantwortet eine Frage und stellt die nächste. Diese vier führen von hier aus weiter; unter jeder steht, was sie beiträgt.
Ertragswert
Ohne belastbaren Wert ist jede Verhandlung ein Ratespiel.
Verkaufen oder halten
Die Frage davor: Ob überhaupt verkauft wird. Erst danach lohnt sich die Überlegung, wer verkauft.
Kaufnebenkosten
Seit 2020 teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision.
Erst kaufen oder erst verkaufen
Ein Privatverkauf dauert im Schnitt länger. Jeder Monat Überbrückung kostet Zinsen — das gehört in die Rechnung.
Worauf Sie achten sollten
- Der Preisunterschied entscheidet, nicht die Provision Die Frage ist nicht, was der Makler kostet, sondern ob er mehr erzielt als seine Vergütung ausmacht. Ein Prozent Preisunterschied wiegt bei den heutigen Provisionen schwer.
- Privatverkauf kostet Zeit und Nerven Besichtigungen, Anfragen, Bonitätsprüfung, Notartermin. Wer das nicht einpreist, vergleicht wieder bezahlte mit unbezahlter Arbeit.
- Die Provisionsteilung gilt beim Verbraucherkauf Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf die kaufende Verbraucherseite höchstens die Hälfte tragen. Das verändert, was sich überhaupt vereinbaren lässt.
Diese Hinweise gelten allgemein und kennen Ihren Fall nicht. Sie ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung; ob und wie sie auf Ihren Vertrag, Ihr Objekt und Ihre steuerliche Lage zutreffen, klären Sie mit der jeweiligen Fachperson.
Häufige Fragen
Wer zahlt die Maklerprovision beim Verkauf?
Beim Verkauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses an Verbraucher gilt seit Dezember 2020 die Halbteilung: Wer den Makler beauftragt, zahlt mindestens die Hälfte, und die andere Seite darf nicht mehr tragen (§§ 656c, 656d BGB). Abweichende Vereinbarungen sind unwirksam.
Lohnt sich ein Makler?
Er lohnt sich, wenn er mehr herausholt, als seine Provision kostet. Bei rund 3,57 Prozent Ihres Anteils muss er also gut dreieinhalb Prozent über Ihrem eigenen Preis verkaufen — plus dem, was Ihnen Zeit und längere Vermarktung wert sind.