21 — Mietrecht
Kündigungsfrist berechnen
Die Frist hängt allein daran, wie lange die Wohnung überlassen ist. Der Rechner bestimmt den Beendigungstermin, prüft den dritten Werktag und nennt, was im Kündigungsschreiben stehen muss.
Mietverhältnis endet am
—- Kündigungsfrist
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- Überlassen seit
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- Spätester Zugang
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- Nächste Stufe
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Prüfung
Was das für Sie heißt
Wie die Frist mit der Mietdauer wächst
Für die Mietpartei bleibt es dauerhaft bei drei Monaten. Nur Ihre Frist verlängert sich.
Was im Kündigungsschreiben stehen muss
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Was als Nächstes ansteht — und warum.
Häufige Fragen
Wie lang ist die Kündigungsfrist für Vermieter?
Drei Monate. Nach fünf Jahren seit Überlassung der Wohnung verlängert sie sich um drei Monate auf sechs, nach acht Jahren um weitere drei auf neun Monate (§ 573c Abs. 1 BGB). Für die Mietpartei bleibt es dauerhaft bei drei Monaten; längere Fristen zu ihren Lasten sind unwirksam.
Was bedeutet der dritte Werktag?
Geht die Kündigung bis zum dritten Werktag eines Monats zu, zählt dieser Monat noch mit. Danach beginnt die Frist erst im Folgemonat — die Kündigung ist also nicht unwirksam, sondern nur einen Monat später. Samstag zählt als Werktag, Sonntag nicht. Maßgeblich ist der Zugang beim Empfänger, nicht der Poststempel.
Muss ich den Kündigungsgrund angeben?
Ja. Nach § 573 Abs. 3 BGB müssen die Gründe im Kündigungsschreiben stehen; ein Nachschieben im Prozess ist nicht möglich. Bei Eigenbedarf sind die Person und der Grund konkret zu benennen. Außerdem ist auf die Widerspruchsmöglichkeit nach § 574 BGB hinzuweisen (§ 568 Abs. 2 BGB).