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Nordrhein-Westfalen

Mieten in Düsseldorf

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Düsseldorf liegt bei 10,05 € je Quadratmeter. Gemessen hat das der Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai 2022; angezeigt ist der Wert auf September 2026 fortgeschrieben (+8,8 %). Düsseldorf hat 618.685 Einwohner und 265.530 Mietwohnungen — auf deren Mieten beruht der Wert.

Nettokaltmiete
10,05 €je m² und Monat
Mittlere Spanne
7,86–11,84 €je m², mittlere Hälfte
Leerstand
2,9 %der Wohnungen
Eigentümerquote
22,1 %selbst bewohnt

Wie weit die Mieten auseinanderliegen

7,86 € 11,84 € 10,05 €

Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 7,86 und 11,84 € je m². Ein Viertel zahlt weniger, ein Viertel mehr.

Was die Zahlen über Düsseldorf sagen

Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern belegt Düsseldorf Platz 15, gezählt von der teuersten abwärts. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je m²; Düsseldorf liegt 27 Prozent darüber.

Innerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt die Stadt über dem Landesdurchschnitt von 7,41 € je m², und zwar um 36 Prozent.

Der Leerstand liegt bei 2,9 Prozent. Unter drei Prozent gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt: Es gibt kaum Puffer für Umzüge, und wer eine Wohnung sucht, konkurriert mit vielen anderen.

22,1 Prozent der Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt; bundesweit sind es rund 44 Prozent. Ein niedriger Wert bedeutet einen großen Mietwohnungsbestand — und damit viele Wohnungen, für die diese Mietzahlen gelten.

Eine Wohnung misst hier im Durchschnitt 77,6 m². Zur Miete je Quadratmeter gerechnet ergibt das rechnerisch 780 € Nettokaltmiete im Monat für eine durchschnittlich große Wohnung.

Die nächstgelegenen Städte

Luftlinie und Mietniveau im Vergleich zu Düsseldorf. Wer bereit ist, etwas weiter draußen zu kaufen, sieht hier, was das an Mieteinnahmen kostet oder bringt.

StadtLandEntfernungMiete je m²Abstand
NeussNordrhein-Westfalen7 km8,00 €−20 %
MeerbuschNordrhein-Westfalen8 km9,27 €−8 %
RatingenNordrhein-Westfalen9 km8,47 €−16 %
HildenNordrhein-Westfalen12 km8,48 €−16 %
DormagenNordrhein-Westfalen15 km8,00 €−20 %
Langenfeld (Rheinland)Nordrhein-Westfalen18 km8,44 €−16 %

Das Umland von Düsseldorf

Die 10 nächstgelegenen Umlandgemeinden mit zusammen 359.333 Einwohnern kommen im Mittel auf 7,84 € je m² — 22 % unter Düsseldorf. Für eine vermietete Wohnung heißt das weniger Miete je Quadratmeter; ob sich das rechnet, entscheidet der Kaufpreis, der draußen meist stärker fällt als die Miete.

GemeindeEinwohnerEntfernungMiete je m²Abstand
Erkrath43.7069 km7,62 €−24 %
Kaarst43.29512 km8,70 €−13 %
Mettmann39.54214 km7,74 €−23 %
Monheim am Rhein43.63016 km8,67 €−14 %
Haan30.08616 km7,99 €−20 %
Willich49.41317 km7,54 €−25 %
Heiligenhaus26.25217 km7,04 €−30 %
Wülfrath20.73119 km6,92 €−31 %
Korschenbroich34.60019 km7,86 €−22 %
Leichlingen (Rheinland)28.07821 km7,70 €−23 %

Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern Luftlinie, nach Entfernung sortiert. Dieselbe Quelle und derselbe Stichtag wie oben — und ebenso wenig ein Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB.

Kaufen in Düsseldorf

In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5 % des Kaufpreises (seit 01.01.2015). Dazu kommen Notar und Grundbuch nach der Gebührentabelle B des GNotKG und gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf eine kaufende Verbraucherin oder ein kaufender Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon tragen: Beauftragen beide Seiten den Makler, teilt sich der Lohn zu gleichen Teilen (§ 656c BGB); beauftragt ihn nur eine Seite, trägt sie mindestens die Hälfte (§ 656d BGB).

Die laufende Grundsteuer berechnet Nordrhein-Westfalen seit 2025 nach dem Bundesmodell — Bundesmodell — der Grundsteuerwert richtet sich nach Bodenrichtwert, statistischer Nettokaltmiete, Baujahr und Grundstücksfläche. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet danach der Hebesatz, den Düsseldorf nach § 25 GrStG jährlich selbst festsetzt.

Kaufpreise erhebt der Zensus nicht. Was ein Quadratmeter hier kostet, sagen die Gutachterausschüsse der Städte und Kreise; diese Seite nennt bewusst keine Zahl, die sie nicht belegen kann. Was Sie mit einem Angebotspreis anfangen können, rechnen die Rechner aus.

Vom Mietniveau zum Kaufpreis

Kaufpreise je Gemeinde führt diese Seite nicht. Was sich aus dem Mietniveau ableiten lässt, ist die Umkehrung: Welcher Kaufpreis je Quadratmeter führt in Düsseldorf zu welcher Bruttorendite? Wer ein Angebot vor sich hat, ordnet es damit in einer Zeile ein.

BruttorenditeKaufpreis je m²Faktor 70 m² kosten
3,0 %4.020 €33,3281.400 €
3,5 %3.446 €28,6241.200 €
4,0 %3.015 €25,0211.050 €
4,5 %2.680 €22,2187.600 €
5,0 %2.412 €20,0168.840 €
5,5 %2.193 €18,2153.491 €
6,0 %2.010 €16,7140.700 €

Gerechnet mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 10,05 € je m². Das ist die Bruttorendite: ohne Kaufnebenkosten, ohne Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall. Die Nettomietrendite liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte darunter — was von 10,05 € übrig bleibt, rechnet der Mietrenditerechner. Und die Zahl oben ist eine Bestandsmiete: Was sich bei einer Neuvermietung erzielen lässt, kann darüber liegen.

Vermieten in Düsseldorf

Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist durch die Kappungsgrenze begrenzt: höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Ob Düsseldorf dazugehört, bestimmt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen durch Rechtsverordnung; die Liste dieser Gemeinden ändert sich und steht in der jeweils geltenden Verordnung.

Kein Mietspiegel. Diese Seite gibt Zahlen des Zensus 2022 wieder — gemessene Bestandsmieten zum Stichtag, fortgeschrieben mit dem Teilindex der Nettokaltmieten. Ein Mietspiegel nach §§ 558c, 558d BGB ist etwas anderes: Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, wird von der Gemeinde oder von Interessenvertretern gemeinsam erstellt und ist im Mieterhöhungsverfahren als Begründungsmittel zugelassen. Für ein Erhöhungsverlangen können Sie diese Seite deshalb nicht heranziehen.

Quelle. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15. Mai 2022; Gemeindeverzeichnis, Gebietsstand 31. Dezember 2025. Die Fortschreibung auf September 2026 (Faktor 1,0881) ist eine Annahme dieser Seite und dort im Einzelnen hergeleitet. Grunderwerbsteuer nach § 11 GrEStG in Verbindung mit dem Landesrecht, geprüft am 11.08.2026.

Häufige Fragen

Was kostet die Miete in Düsseldorf?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Düsseldorf liegt bei 10,05 € je Quadratmeter. Für eine Wohnung von 78 m² — der Durchschnittsgröße in Düsseldorf — sind das rechnerisch rund 780 € kalt im Monat. Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 7,86 und 11,84 € je m². Grundlage ist der Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022, fortgeschrieben auf September 2026.

Wie teuer ist Düsseldorf im Vergleich zum Rest Deutschlands?

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je Quadratmeter. Mit 10,05 € liegt Düsseldorf damit 27 Prozent darüber. Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern ist das Platz 15, gezählt von der teuersten abwärts. Der Leerstand beträgt 2,9 Prozent.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Düsseldorf?

Düsseldorf liegt in Nordrhein-Westfalen; dort beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5 Prozent des Kaufpreises. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten nach der Gebührentabelle B des GNotKG sowie gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern trägt die kaufende Seite als Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon (§§ 656c, 656d BGB).

Ist das Umland von Düsseldorf günstiger?

Die 10 nächstgelegenen Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern kommen im Mittel auf 7,84 € je Quadratmeter, Düsseldorf selbst auf 10,05 €. Das Umland ist damit günstiger — um 22 Prozent. Am wenigsten kostet die Miete in Wülfrath mit 6,92 € je m². Das sind Bestandsmieten aus dem Zensus 2022, fortgeschrieben auf September 2026 — keine Angebotsmieten und kein Mietspiegel.