ImmoZahl

29 — Vergleich

Sondertilgung oder anlegen

Die häufigste Frage nach einem guten Jahr. Tilgen bringt eine sichere Rendite in Höhe Ihres Sollzinses, steuerfrei. Anlegen bringt vielleicht mehr — nach Abgeltungsteuer und mit Risiko. Der Vergleich zeigt, ab wann sich das dreht.

Das freie Geld

Einmalig, zusätzlich zur laufenden Rate.

Jahre

Bis zum Ende der Zinsbindung oder bis zum geplanten Verkauf.

Das Darlehen

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Meist fünf Prozent der ursprünglichen Darlehenssumme.

Die Anlage

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Ein breit gestreutes Aktiendepot lieferte langfristig sechs bis acht Prozent — mit erheblichen Schwankungen.

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Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag, ohne Kirchensteuer.

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Bei Aktienfonds bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei (§ 20 InvStG).

Ihre Vermietung

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Zinsen sind Werbungskosten — das mindert den Vorteil der Tilgung.

Vorsprung nach dem Zeitraum

Mit Sondertilgung
Mit Anlage
Break-even-Rendite
Gesparte Zinsen

Rechenweg

Wie sich beide Wege entwickeln

Vermögen auf beiden Seiten, jeweils nach Steuer.

Was die Rechnung nicht abbildet

    Weiterrechnen

    Was als Nächstes ansteht — und warum.

    Häufige Fragen

    Lohnt sich Sondertilgung oder Anlegen?

    Die Sondertilgung bringt eine sichere Rendite in Höhe Ihres Sollzinses. Bei einem vermieteten Objekt mindert sich dieser Vorteil, weil Zinsen Werbungskosten sind — der effektive Sollzins sinkt um den Grenzsteuersatz. Die Anlage muss diesen Wert nach Abgeltungsteuer übertreffen, und zwar zuverlässig, nicht nur im Mittel.

    Wie viel darf ich sondertilgen?

    Was der Darlehensvertrag vorsieht. Üblich sind fünf Prozent der ursprünglichen Darlehenssumme im Jahr, kostenfrei. Wer darüber hinaus tilgen will, zahlt eine Vorfälligkeitsentschädigung, die den Zinsvorteil meist aufzehrt.