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Sachsen

Mieten in Dresden

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Dresden liegt bei 7,53 € je Quadratmeter. Gemessen hat das der Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai 2022; angezeigt ist der Wert auf September 2026 fortgeschrieben (+8,8 %). Dresden hat 564.904 Einwohner und 255.170 Mietwohnungen — auf deren Mieten beruht der Wert.

Nettokaltmiete
7,53 €je m² und Monat
Mittlere Spanne
6,19–8,52 €je m², mittlere Hälfte
Leerstand
4,0 %der Wohnungen
Eigentümerquote
16,8 %selbst bewohnt

Wie weit die Mieten auseinanderliegen

6,19 € 8,52 € 7,53 €

Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 6,19 und 8,52 € je m². Ein Viertel zahlt weniger, ein Viertel mehr.

Was die Zahlen über Dresden sagen

Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern belegt Dresden Platz 96, gezählt von der teuersten abwärts. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je m²; Dresden liegt 5 Prozent darunter.

Innerhalb von Sachsen liegt die Stadt über dem Landesdurchschnitt von 6,20 € je m², und zwar um 21 Prozent.

Der Leerstand liegt bei 4,0 Prozent. Damit ist der Markt nicht knapp — Leerstand über drei Prozent ist die Reserve, die einen Wohnungsmarkt beweglich hält.

16,8 Prozent der Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt; bundesweit sind es rund 44 Prozent. Ein niedriger Wert bedeutet einen großen Mietwohnungsbestand — und damit viele Wohnungen, für die diese Mietzahlen gelten.

Eine Wohnung misst hier im Durchschnitt 71,2 m². Zur Miete je Quadratmeter gerechnet ergibt das rechnerisch 536 € Nettokaltmiete im Monat für eine durchschnittlich große Wohnung.

Die nächstgelegenen Städte

Luftlinie und Mietniveau im Vergleich zu Dresden. Wer bereit ist, etwas weiter draußen zu kaufen, sieht hier, was das an Mieteinnahmen kostet oder bringt.

StadtLandEntfernungMiete je m²Abstand
ChemnitzSachsen62 km5,72 €−24 %
GörlitzSachsen88 km5,21 €−31 %
Cottbus/ChóśebuzBrandenburg89 km6,07 €−19 %
ZwickauSachsen95 km5,66 €−25 %
LeipzigSachsen100 km7,01 €−7 %
GeraThüringen118 km5,58 €−26 %

Das Umland von Dresden

Die 10 nächstgelegenen Umlandgemeinden mit zusammen 173.230 Einwohnern kommen im Mittel auf 6,44 € je m² — 14 % unter Dresden. Für eine vermietete Wohnung heißt das weniger Miete je Quadratmeter; ob sich das rechnet, entscheidet der Kaufpreis, der draußen meist stärker fällt als die Miete.

GemeindeEinwohnerEntfernungMiete je m²Abstand
Bannewitz11.1226 km6,81 €−10 %
Radebeul32.9797 km7,21 €−4 %
Freital39.2819 km6,03 €−20 %
Heidenau16.68612 km6,11 €−19 %
Moritzburg8.21713 km7,33 €−3 %
Tharandt5.17013 km6,64 €−12 %
Dohna6.03014 km6,04 €−20 %
Coswig20.47914 km6,40 €−15 %
Wilsdruff14.58314 km6,48 €−14 %
Radeberg18.68315 km6,28 €−17 %

Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern Luftlinie, nach Entfernung sortiert. Dieselbe Quelle und derselbe Stichtag wie oben — und ebenso wenig ein Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB.

Kaufen in Dresden

In Sachsen beträgt die Grunderwerbsteuer 5,5 % des Kaufpreises (seit 01.01.2023). Dazu kommen Notar und Grundbuch nach der Gebührentabelle B des GNotKG und gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf eine kaufende Verbraucherin oder ein kaufender Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon tragen: Beauftragen beide Seiten den Makler, teilt sich der Lohn zu gleichen Teilen (§ 656c BGB); beauftragt ihn nur eine Seite, trägt sie mindestens die Hälfte (§ 656d BGB).

Die laufende Grundsteuer berechnet Sachsen seit 2025 nach dem Bundesmodell mit eigenen Steuermesszahlen — Bundesmodell, das Land hat aber eigene Steuermesszahlen festgesetzt. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet danach der Hebesatz, den Dresden nach § 25 GrStG jährlich selbst festsetzt.

Kaufpreise erhebt der Zensus nicht. Was ein Quadratmeter hier kostet, sagen die Gutachterausschüsse der Städte und Kreise; diese Seite nennt bewusst keine Zahl, die sie nicht belegen kann. Was Sie mit einem Angebotspreis anfangen können, rechnen die Rechner aus.

Vom Mietniveau zum Kaufpreis

Kaufpreise je Gemeinde führt diese Seite nicht. Was sich aus dem Mietniveau ableiten lässt, ist die Umkehrung: Welcher Kaufpreis je Quadratmeter führt in Dresden zu welcher Bruttorendite? Wer ein Angebot vor sich hat, ordnet es damit in einer Zeile ein.

BruttorenditeKaufpreis je m²Faktor 70 m² kosten
3,0 %3.012 €33,3210.840 €
3,5 %2.582 €28,6180.720 €
4,0 %2.259 €25,0158.130 €
4,5 %2.008 €22,2140.560 €
5,0 %1.807 €20,0126.504 €
5,5 %1.643 €18,2115.004 €
6,0 %1.506 €16,7105.420 €

Gerechnet mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 7,53 € je m². Das ist die Bruttorendite: ohne Kaufnebenkosten, ohne Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall. Die Nettomietrendite liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte darunter — was von 7,53 € übrig bleibt, rechnet der Mietrenditerechner. Und die Zahl oben ist eine Bestandsmiete: Was sich bei einer Neuvermietung erzielen lässt, kann darüber liegen.

Vermieten in Dresden

Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist durch die Kappungsgrenze begrenzt: höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Ob Dresden dazugehört, bestimmt die Landesregierung von Sachsen durch Rechtsverordnung; die Liste dieser Gemeinden ändert sich und steht in der jeweils geltenden Verordnung.

Kein Mietspiegel. Diese Seite gibt Zahlen des Zensus 2022 wieder — gemessene Bestandsmieten zum Stichtag, fortgeschrieben mit dem Teilindex der Nettokaltmieten. Ein Mietspiegel nach §§ 558c, 558d BGB ist etwas anderes: Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, wird von der Gemeinde oder von Interessenvertretern gemeinsam erstellt und ist im Mieterhöhungsverfahren als Begründungsmittel zugelassen. Für ein Erhöhungsverlangen können Sie diese Seite deshalb nicht heranziehen.

Quelle. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15. Mai 2022; Gemeindeverzeichnis, Gebietsstand 31. Dezember 2025. Die Fortschreibung auf September 2026 (Faktor 1,0881) ist eine Annahme dieser Seite und dort im Einzelnen hergeleitet. Grunderwerbsteuer nach § 11 GrEStG in Verbindung mit dem Landesrecht, geprüft am 11.08.2026.

Häufige Fragen

Was kostet die Miete in Dresden?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Dresden liegt bei 7,53 € je Quadratmeter. Für eine Wohnung von 71 m² — der Durchschnittsgröße in Dresden — sind das rechnerisch rund 536 € kalt im Monat. Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 6,19 und 8,52 € je m². Grundlage ist der Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022, fortgeschrieben auf September 2026.

Wie teuer ist Dresden im Vergleich zum Rest Deutschlands?

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je Quadratmeter. Mit 7,53 € liegt Dresden damit 5 Prozent darunter. Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern ist das Platz 96, gezählt von der teuersten abwärts. Der Leerstand beträgt 4,0 Prozent.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Dresden?

Dresden liegt in Sachsen; dort beträgt die Grunderwerbsteuer 5,5 Prozent des Kaufpreises. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten nach der Gebührentabelle B des GNotKG sowie gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern trägt die kaufende Seite als Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon (§§ 656c, 656d BGB).

Ist das Umland von Dresden günstiger?

Die 10 nächstgelegenen Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern kommen im Mittel auf 6,44 € je Quadratmeter, Dresden selbst auf 7,53 €. Das Umland ist damit günstiger — um 14 Prozent. Am wenigsten kostet die Miete in Freital mit 6,03 € je m². Das sind Bestandsmieten aus dem Zensus 2022, fortgeschrieben auf September 2026 — keine Angebotsmieten und kein Mietspiegel.