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Baden-Württemberg

Mieten in Freiburg im Breisgau

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Freiburg im Breisgau liegt bei 10,60 € je Quadratmeter. Gemessen hat das der Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai 2022; angezeigt ist der Wert auf September 2026 fortgeschrieben (+8,8 %). Freiburg im Breisgau hat 237.460 Einwohner und 84.661 Mietwohnungen — auf deren Mieten beruht der Wert.

Nettokaltmiete
10,60 €je m² und Monat
Mittlere Spanne
7,88–13,10 €je m², mittlere Hälfte
Leerstand
2,4 %der Wohnungen
Eigentümerquote
27,6 %selbst bewohnt

Wie weit die Mieten auseinanderliegen

7,88 € 13,10 € 10,60 €

Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 7,88 und 13,10 € je m². Ein Viertel zahlt weniger, ein Viertel mehr.

Was die Zahlen über Freiburg im Breisgau sagen

Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern belegt Freiburg im Breisgau Platz 8, gezählt von der teuersten abwärts. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je m²; Freiburg im Breisgau liegt 34 Prozent darüber.

Innerhalb von Baden-Württemberg liegt die Stadt über dem Landesdurchschnitt von 8,83 € je m², und zwar um 20 Prozent.

Der Leerstand liegt bei 2,4 Prozent. Unter drei Prozent gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt: Es gibt kaum Puffer für Umzüge, und wer eine Wohnung sucht, konkurriert mit vielen anderen.

27,6 Prozent der Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt; bundesweit sind es rund 44 Prozent. Ein niedriger Wert bedeutet einen großen Mietwohnungsbestand — und damit viele Wohnungen, für die diese Mietzahlen gelten.

Eine Wohnung misst hier im Durchschnitt 80,8 m². Zur Miete je Quadratmeter gerechnet ergibt das rechnerisch 856 € Nettokaltmiete im Monat für eine durchschnittlich große Wohnung.

Die nächstgelegenen Städte

Luftlinie und Mietniveau im Vergleich zu Freiburg im Breisgau. Wer bereit ist, etwas weiter draußen zu kaufen, sieht hier, was das an Mieteinnahmen kostet oder bringt.

StadtLandEntfernungMiete je m²Abstand
Lahr/SchwarzwaldBaden-Württemberg38 km7,41 €−30 %
LörrachBaden-Württemberg45 km9,44 €−11 %
Villingen-SchwenningenBaden-Württemberg46 km7,75 €−27 %
OffenburgBaden-Württemberg53 km7,66 €−28 %
Baden-BadenBaden-Württemberg90 km8,52 €−20 %
RastattBaden-Württemberg99 km7,86 €−26 %

Das Umland von Freiburg im Breisgau

Die 10 nächstgelegenen Umlandgemeinden mit zusammen 98.606 Einwohnern kommen im Mittel auf 9,18 € je m² — 13 % unter Freiburg im Breisgau. Für eine vermietete Wohnung heißt das weniger Miete je Quadratmeter; ob sich das rechnet, entscheidet der Kaufpreis, der draußen meist stärker fällt als die Miete.

GemeindeEinwohnerEntfernungMiete je m²Abstand
Merzhausen5.5844 km11,07 €+4 %
Gundelfingen12.1685 km10,16 €−4 %
Umkirch5.7558 km9,67 €−9 %
Schallstadt6.9378 km9,18 €−13 %
March9.3098 km8,95 €−16 %
Denzlingen13.7208 km9,35 €−12 %
Kirchzarten10.2669 km9,68 €−9 %
Ehrenkirchen7.81312 km8,35 €−21 %
Bötzingen5.54413 km8,24 €−22 %
Waldkirch21.51014 km8,23 €−22 %

Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern Luftlinie, nach Entfernung sortiert. Dieselbe Quelle und derselbe Stichtag wie oben — und ebenso wenig ein Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB.

Kaufen in Freiburg im Breisgau

In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0 % des Kaufpreises (seit 05.11.2011). Dazu kommen Notar und Grundbuch nach der Gebührentabelle B des GNotKG und gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf eine kaufende Verbraucherin oder ein kaufender Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon tragen: Beauftragen beide Seiten den Makler, teilt sich der Lohn zu gleichen Teilen (§ 656c BGB); beauftragt ihn nur eine Seite, trägt sie mindestens die Hälfte (§ 656d BGB).

Die laufende Grundsteuer berechnet Baden-Württemberg seit 2025 nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — eigenes Landesmodell — nur Grundstücksfläche und Bodenrichtwert; das Gebäude bleibt außer Betracht. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet danach der Hebesatz, den Freiburg im Breisgau nach § 25 GrStG jährlich selbst festsetzt.

Kaufpreise erhebt der Zensus nicht. Was ein Quadratmeter hier kostet, sagen die Gutachterausschüsse der Städte und Kreise; diese Seite nennt bewusst keine Zahl, die sie nicht belegen kann. Was Sie mit einem Angebotspreis anfangen können, rechnen die Rechner aus.

Vom Mietniveau zum Kaufpreis

Kaufpreise je Gemeinde führt diese Seite nicht. Was sich aus dem Mietniveau ableiten lässt, ist die Umkehrung: Welcher Kaufpreis je Quadratmeter führt in Freiburg im Breisgau zu welcher Bruttorendite? Wer ein Angebot vor sich hat, ordnet es damit in einer Zeile ein.

BruttorenditeKaufpreis je m²Faktor 70 m² kosten
3,0 %4.240 €33,3296.800 €
3,5 %3.634 €28,6254.400 €
4,0 %3.180 €25,0222.600 €
4,5 %2.827 €22,2197.867 €
5,0 %2.544 €20,0178.080 €
5,5 %2.313 €18,2161.891 €
6,0 %2.120 €16,7148.400 €

Gerechnet mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 10,60 € je m². Das ist die Bruttorendite: ohne Kaufnebenkosten, ohne Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall. Die Nettomietrendite liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte darunter — was von 10,60 € übrig bleibt, rechnet der Mietrenditerechner. Und die Zahl oben ist eine Bestandsmiete: Was sich bei einer Neuvermietung erzielen lässt, kann darüber liegen.

Vermieten in Freiburg im Breisgau

Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist durch die Kappungsgrenze begrenzt: höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Ob Freiburg im Breisgau dazugehört, bestimmt die Landesregierung von Baden-Württemberg durch Rechtsverordnung; die Liste dieser Gemeinden ändert sich und steht in der jeweils geltenden Verordnung.

Kein Mietspiegel. Diese Seite gibt Zahlen des Zensus 2022 wieder — gemessene Bestandsmieten zum Stichtag, fortgeschrieben mit dem Teilindex der Nettokaltmieten. Ein Mietspiegel nach §§ 558c, 558d BGB ist etwas anderes: Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, wird von der Gemeinde oder von Interessenvertretern gemeinsam erstellt und ist im Mieterhöhungsverfahren als Begründungsmittel zugelassen. Für ein Erhöhungsverlangen können Sie diese Seite deshalb nicht heranziehen.

Quelle. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15. Mai 2022; Gemeindeverzeichnis, Gebietsstand 31. Dezember 2025. Die Fortschreibung auf September 2026 (Faktor 1,0881) ist eine Annahme dieser Seite und dort im Einzelnen hergeleitet. Grunderwerbsteuer nach § 11 GrEStG in Verbindung mit dem Landesrecht, geprüft am 11.08.2026.

Häufige Fragen

Was kostet die Miete in Freiburg im Breisgau?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Freiburg im Breisgau liegt bei 10,60 € je Quadratmeter. Für eine Wohnung von 81 m² — der Durchschnittsgröße in Freiburg im Breisgau — sind das rechnerisch rund 856 € kalt im Monat. Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 7,88 und 13,10 € je m². Grundlage ist der Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022, fortgeschrieben auf September 2026.

Wie teuer ist Freiburg im Breisgau im Vergleich zum Rest Deutschlands?

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je Quadratmeter. Mit 10,60 € liegt Freiburg im Breisgau damit 34 Prozent darüber. Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern ist das Platz 8, gezählt von der teuersten abwärts. Der Leerstand beträgt 2,4 Prozent.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Freiburg im Breisgau?

Freiburg im Breisgau liegt in Baden-Württemberg; dort beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0 Prozent des Kaufpreises. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten nach der Gebührentabelle B des GNotKG sowie gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern trägt die kaufende Seite als Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon (§§ 656c, 656d BGB).

Ist das Umland von Freiburg im Breisgau günstiger?

Die 10 nächstgelegenen Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern kommen im Mittel auf 9,18 € je Quadratmeter, Freiburg im Breisgau selbst auf 10,60 €. Das Umland ist damit günstiger — um 13 Prozent. Am wenigsten kostet die Miete in Waldkirch mit 8,23 € je m². Das sind Bestandsmieten aus dem Zensus 2022, fortgeschrieben auf September 2026 — keine Angebotsmieten und kein Mietspiegel.