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Baden-Württemberg

Mieten in Tübingen

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Tübingen liegt bei 11,21 € je Quadratmeter. Gemessen hat das der Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai 2022; angezeigt ist der Wert auf September 2026 fortgeschrieben (+8,8 %). Tübingen hat 92.322 Einwohner und 30.274 Mietwohnungen — auf deren Mieten beruht der Wert.

Nettokaltmiete
11,21 €je m² und Monat
Mittlere Spanne
8,89–14,25 €je m², mittlere Hälfte
Leerstand
2,7 %der Wohnungen
Eigentümerquote
35,7 %selbst bewohnt

Wie weit die Mieten auseinanderliegen

8,89 € 14,25 € 11,21 €

Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 8,89 und 14,25 € je m². Ein Viertel zahlt weniger, ein Viertel mehr.

Was die Zahlen über Tübingen sagen

Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern belegt Tübingen Platz 4, gezählt von der teuersten abwärts. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je m²; Tübingen liegt 42 Prozent darüber.

Innerhalb von Baden-Württemberg liegt die Stadt über dem Landesdurchschnitt von 8,83 € je m², und zwar um 27 Prozent.

Der Leerstand liegt bei 2,7 Prozent. Unter drei Prozent gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt: Es gibt kaum Puffer für Umzüge, und wer eine Wohnung sucht, konkurriert mit vielen anderen.

35,7 Prozent der Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt; bundesweit sind es rund 44 Prozent. Ein niedriger Wert bedeutet einen großen Mietwohnungsbestand — und damit viele Wohnungen, für die diese Mietzahlen gelten.

Eine Wohnung misst hier im Durchschnitt 87,3 m². Zur Miete je Quadratmeter gerechnet ergibt das rechnerisch 979 € Nettokaltmiete im Monat für eine durchschnittlich große Wohnung.

Die nächstgelegenen Städte

Luftlinie und Mietniveau im Vergleich zu Tübingen. Wer bereit ist, etwas weiter draußen zu kaufen, sieht hier, was das an Mieteinnahmen kostet oder bringt.

StadtLandEntfernungMiete je m²Abstand
ReutlingenBaden-Württemberg12 km8,76 €−22 %
BöblingenBaden-Württemberg19 km10,54 €−6 %
SindelfingenBaden-Württemberg21 km9,69 €−14 %
StuttgartBaden-Württemberg30 km11,31 €+1 %
Esslingen am NeckarBaden-Württemberg31 km9,92 €−12 %
WaiblingenBaden-Württemberg39 km9,44 €−16 %

Das Umland von Tübingen

Die 10 nächstgelegenen Umlandgemeinden mit zusammen 113.310 Einwohnern kommen im Mittel auf 8,90 € je m² — 21 % unter Tübingen. Für eine vermietete Wohnung heißt das weniger Miete je Quadratmeter; ob sich das rechnet, entscheidet der Kaufpreis, der draußen meist stärker fällt als die Miete.

GemeindeEinwohnerEntfernungMiete je m²Abstand
Kusterdingen9.0165 km9,47 €−16 %
Kirchentellinsfurt5.4927 km9,22 €−18 %
Wannweil5.3527 km9,03 €−19 %
Ammerbuch11.5228 km8,77 €−22 %
Dußlingen6.1538 km8,64 €−23 %
Gomaringen9.0808 km8,53 €−24 %
Rottenburg am Neckar45.67710 km8,74 €−22 %
Dettenhausen5.54310 km9,41 €−16 %
Ofterdingen5.50511 km8,64 €−23 %
Weil im Schönbuch9.97011 km9,48 €−15 %

Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern Luftlinie, nach Entfernung sortiert. Dieselbe Quelle und derselbe Stichtag wie oben — und ebenso wenig ein Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB.

Kaufen in Tübingen

In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0 % des Kaufpreises (seit 05.11.2011). Dazu kommen Notar und Grundbuch nach der Gebührentabelle B des GNotKG und gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf eine kaufende Verbraucherin oder ein kaufender Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon tragen: Beauftragen beide Seiten den Makler, teilt sich der Lohn zu gleichen Teilen (§ 656c BGB); beauftragt ihn nur eine Seite, trägt sie mindestens die Hälfte (§ 656d BGB).

Die laufende Grundsteuer berechnet Baden-Württemberg seit 2025 nach dem Modifiziertes Bodenwertmodell — eigenes Landesmodell — nur Grundstücksfläche und Bodenrichtwert; das Gebäude bleibt außer Betracht. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet danach der Hebesatz, den Tübingen nach § 25 GrStG jährlich selbst festsetzt.

Kaufpreise erhebt der Zensus nicht. Was ein Quadratmeter hier kostet, sagen die Gutachterausschüsse der Städte und Kreise; diese Seite nennt bewusst keine Zahl, die sie nicht belegen kann. Was Sie mit einem Angebotspreis anfangen können, rechnen die Rechner aus.

Vom Mietniveau zum Kaufpreis

Kaufpreise je Gemeinde führt diese Seite nicht. Was sich aus dem Mietniveau ableiten lässt, ist die Umkehrung: Welcher Kaufpreis je Quadratmeter führt in Tübingen zu welcher Bruttorendite? Wer ein Angebot vor sich hat, ordnet es damit in einer Zeile ein.

BruttorenditeKaufpreis je m²Faktor 70 m² kosten
3,0 %4.484 €33,3313.880 €
3,5 %3.843 €28,6269.040 €
4,0 %3.363 €25,0235.410 €
4,5 %2.989 €22,2209.253 €
5,0 %2.690 €20,0188.328 €
5,5 %2.446 €18,2171.207 €
6,0 %2.242 €16,7156.940 €

Gerechnet mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 11,21 € je m². Das ist die Bruttorendite: ohne Kaufnebenkosten, ohne Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall. Die Nettomietrendite liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte darunter — was von 11,21 € übrig bleibt, rechnet der Mietrenditerechner. Und die Zahl oben ist eine Bestandsmiete: Was sich bei einer Neuvermietung erzielen lässt, kann darüber liegen.

Vermieten in Tübingen

Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist durch die Kappungsgrenze begrenzt: höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Ob Tübingen dazugehört, bestimmt die Landesregierung von Baden-Württemberg durch Rechtsverordnung; die Liste dieser Gemeinden ändert sich und steht in der jeweils geltenden Verordnung.

Kein Mietspiegel. Diese Seite gibt Zahlen des Zensus 2022 wieder — gemessene Bestandsmieten zum Stichtag, fortgeschrieben mit dem Teilindex der Nettokaltmieten. Ein Mietspiegel nach §§ 558c, 558d BGB ist etwas anderes: Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, wird von der Gemeinde oder von Interessenvertretern gemeinsam erstellt und ist im Mieterhöhungsverfahren als Begründungsmittel zugelassen. Für ein Erhöhungsverlangen können Sie diese Seite deshalb nicht heranziehen.

Quelle. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15. Mai 2022; Gemeindeverzeichnis, Gebietsstand 31. Dezember 2025. Die Fortschreibung auf September 2026 (Faktor 1,0881) ist eine Annahme dieser Seite und dort im Einzelnen hergeleitet. Grunderwerbsteuer nach § 11 GrEStG in Verbindung mit dem Landesrecht, geprüft am 11.08.2026.

Häufige Fragen

Was kostet die Miete in Tübingen?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Tübingen liegt bei 11,21 € je Quadratmeter. Für eine Wohnung von 87 m² — der Durchschnittsgröße in Tübingen — sind das rechnerisch rund 979 € kalt im Monat. Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 8,89 und 14,25 € je m². Grundlage ist der Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022, fortgeschrieben auf September 2026.

Wie teuer ist Tübingen im Vergleich zum Rest Deutschlands?

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je Quadratmeter. Mit 11,21 € liegt Tübingen damit 42 Prozent darüber. Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern ist das Platz 4, gezählt von der teuersten abwärts. Der Leerstand beträgt 2,7 Prozent.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Tübingen?

Tübingen liegt in Baden-Württemberg; dort beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0 Prozent des Kaufpreises. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten nach der Gebührentabelle B des GNotKG sowie gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern trägt die kaufende Seite als Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon (§§ 656c, 656d BGB).

Ist das Umland von Tübingen günstiger?

Die 10 nächstgelegenen Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern kommen im Mittel auf 8,90 € je Quadratmeter, Tübingen selbst auf 11,21 €. Das Umland ist damit günstiger — um 21 Prozent. Am wenigsten kostet die Miete in Gomaringen mit 8,53 € je m². Das sind Bestandsmieten aus dem Zensus 2022, fortgeschrieben auf September 2026 — keine Angebotsmieten und kein Mietspiegel.