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Hessen

Mieten in Frankfurt am Main

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Frankfurt am Main liegt bei 11,51 € je Quadratmeter. Gemessen hat das der Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai 2022; angezeigt ist der Wert auf September 2026 fortgeschrieben (+8,8 %). Frankfurt am Main hat 756.021 Einwohner und 312.919 Mietwohnungen — auf deren Mieten beruht der Wert.

Nettokaltmiete
11,51 €je m² und Monat
Mittlere Spanne
8,26–14,10 €je m², mittlere Hälfte
Leerstand
3,1 %der Wohnungen
Eigentümerquote
20,1 %selbst bewohnt

Wie weit die Mieten auseinanderliegen

8,26 € 14,10 € 11,51 €

Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 8,26 und 14,10 € je m². Ein Viertel zahlt weniger, ein Viertel mehr.

Was die Zahlen über Frankfurt am Main sagen

Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern belegt Frankfurt am Main Platz 2, gezählt von der teuersten abwärts. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je m²; Frankfurt am Main liegt 46 Prozent darüber.

Innerhalb von Hessen liegt die Stadt über dem Landesdurchschnitt von 8,86 € je m², und zwar um 30 Prozent.

Der Leerstand liegt bei 3,1 Prozent. Damit ist der Markt nicht knapp — Leerstand über drei Prozent ist die Reserve, die einen Wohnungsmarkt beweglich hält.

20,1 Prozent der Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt; bundesweit sind es rund 44 Prozent. Ein niedriger Wert bedeutet einen großen Mietwohnungsbestand — und damit viele Wohnungen, für die diese Mietzahlen gelten.

Eine Wohnung misst hier im Durchschnitt 74,1 m². Zur Miete je Quadratmeter gerechnet ergibt das rechnerisch 853 € Nettokaltmiete im Monat für eine durchschnittlich große Wohnung.

Die nächstgelegenen Städte

Luftlinie und Mietniveau im Vergleich zu Frankfurt am Main. Wer bereit ist, etwas weiter draußen zu kaufen, sieht hier, was das an Mieteinnahmen kostet oder bringt.

StadtLandEntfernungMiete je m²Abstand
Offenbach am MainHessen6 km9,53 €−17 %
Bad Homburg v. d. HöheHessen14 km10,83 €−6 %
HanauHessen17 km8,51 €−26 %
Rüsselsheim am MainHessen23 km8,84 €−23 %
DarmstadtHessen27 km10,40 €−10 %
MainzRheinland-Pfalz32 km10,59 €−8 %

Das Umland von Frankfurt am Main

Die 10 nächstgelegenen Umlandgemeinden mit zusammen 260.620 Einwohnern kommen im Mittel auf 9,78 € je m² — 15 % unter Frankfurt am Main. Für eine vermietete Wohnung heißt das weniger Miete je Quadratmeter; ob sich das rechnet, entscheidet der Kaufpreis, der draußen meist stärker fällt als die Miete.

GemeindeEinwohnerEntfernungMiete je m²Abstand
Neu-Isenburg37.9266 km10,31 €−10 %
Eschborn22.4039 km11,03 €−4 %
Bad Vilbel35.9619 km10,63 €−8 %
Steinbach (Taunus)10.85610 km8,48 €−26 %
Dreieich41.69210 km9,52 €−17 %
Heusenstamm19.31211 km9,59 €−17 %
Mühlheim am Main29.19411 km9,03 €−22 %
Schwalbach am Taunus15.44311 km9,56 €−17 %
Sulzbach (Taunus)8.84611 km10,67 €−7 %
Maintal38.98712 km8,84 €−23 %

Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern Luftlinie, nach Entfernung sortiert. Dieselbe Quelle und derselbe Stichtag wie oben — und ebenso wenig ein Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB.

Kaufen in Frankfurt am Main

In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0 % des Kaufpreises (seit 01.08.2014). Dazu kommen Notar und Grundbuch nach der Gebührentabelle B des GNotKG und gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf eine kaufende Verbraucherin oder ein kaufender Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon tragen: Beauftragen beide Seiten den Makler, teilt sich der Lohn zu gleichen Teilen (§ 656c BGB); beauftragt ihn nur eine Seite, trägt sie mindestens die Hälfte (§ 656d BGB).

Die laufende Grundsteuer berechnet Hessen seit 2025 nach dem Flächen-Faktor-Verfahren — eigenes Landesmodell — Flächen von Grundstück und Gebäude, angepasst mit einem Faktor aus dem Verhältnis von Bodenrichtwert zum Durchschnitt der Gemeinde. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet danach der Hebesatz, den Frankfurt am Main nach § 25 GrStG jährlich selbst festsetzt.

Kaufpreise erhebt der Zensus nicht. Was ein Quadratmeter hier kostet, sagen die Gutachterausschüsse der Städte und Kreise; diese Seite nennt bewusst keine Zahl, die sie nicht belegen kann. Was Sie mit einem Angebotspreis anfangen können, rechnen die Rechner aus.

Vom Mietniveau zum Kaufpreis

Kaufpreise je Gemeinde führt diese Seite nicht. Was sich aus dem Mietniveau ableiten lässt, ist die Umkehrung: Welcher Kaufpreis je Quadratmeter führt in Frankfurt am Main zu welcher Bruttorendite? Wer ein Angebot vor sich hat, ordnet es damit in einer Zeile ein.

BruttorenditeKaufpreis je m²Faktor 70 m² kosten
3,0 %4.604 €33,3322.280 €
3,5 %3.946 €28,6276.240 €
4,0 %3.453 €25,0241.710 €
4,5 %3.069 €22,2214.853 €
5,0 %2.762 €20,0193.368 €
5,5 %2.511 €18,2175.789 €
6,0 %2.302 €16,7161.140 €

Gerechnet mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 11,51 € je m². Das ist die Bruttorendite: ohne Kaufnebenkosten, ohne Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall. Die Nettomietrendite liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte darunter — was von 11,51 € übrig bleibt, rechnet der Mietrenditerechner. Und die Zahl oben ist eine Bestandsmiete: Was sich bei einer Neuvermietung erzielen lässt, kann darüber liegen.

Vermieten in Frankfurt am Main

Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist durch die Kappungsgrenze begrenzt: höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Ob Frankfurt am Main dazugehört, bestimmt die Landesregierung von Hessen durch Rechtsverordnung; die Liste dieser Gemeinden ändert sich und steht in der jeweils geltenden Verordnung.

Kein Mietspiegel. Diese Seite gibt Zahlen des Zensus 2022 wieder — gemessene Bestandsmieten zum Stichtag, fortgeschrieben mit dem Teilindex der Nettokaltmieten. Ein Mietspiegel nach §§ 558c, 558d BGB ist etwas anderes: Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, wird von der Gemeinde oder von Interessenvertretern gemeinsam erstellt und ist im Mieterhöhungsverfahren als Begründungsmittel zugelassen. Für ein Erhöhungsverlangen können Sie diese Seite deshalb nicht heranziehen.

Quelle. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15. Mai 2022; Gemeindeverzeichnis, Gebietsstand 31. Dezember 2025. Die Fortschreibung auf September 2026 (Faktor 1,0881) ist eine Annahme dieser Seite und dort im Einzelnen hergeleitet. Grunderwerbsteuer nach § 11 GrEStG in Verbindung mit dem Landesrecht, geprüft am 11.08.2026.

Häufige Fragen

Was kostet die Miete in Frankfurt am Main?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Frankfurt am Main liegt bei 11,51 € je Quadratmeter. Für eine Wohnung von 74 m² — der Durchschnittsgröße in Frankfurt am Main — sind das rechnerisch rund 853 € kalt im Monat. Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 8,26 und 14,10 € je m². Grundlage ist der Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022, fortgeschrieben auf September 2026.

Wie teuer ist Frankfurt am Main im Vergleich zum Rest Deutschlands?

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je Quadratmeter. Mit 11,51 € liegt Frankfurt am Main damit 46 Prozent darüber. Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern ist das Platz 2, gezählt von der teuersten abwärts. Der Leerstand beträgt 3,1 Prozent.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Frankfurt am Main?

Frankfurt am Main liegt in Hessen; dort beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0 Prozent des Kaufpreises. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten nach der Gebührentabelle B des GNotKG sowie gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern trägt die kaufende Seite als Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon (§§ 656c, 656d BGB).

Ist das Umland von Frankfurt am Main günstiger?

Die 10 nächstgelegenen Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern kommen im Mittel auf 9,78 € je Quadratmeter, Frankfurt am Main selbst auf 11,51 €. Das Umland ist damit günstiger — um 15 Prozent. Am wenigsten kostet die Miete in Steinbach (Taunus) mit 8,48 € je m². Das sind Bestandsmieten aus dem Zensus 2022, fortgeschrieben auf September 2026 — keine Angebotsmieten und kein Mietspiegel.