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Hessen

Mieten in Bad Homburg v. d. Höhe

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Bad Homburg v. d. Höhe liegt bei 10,83 € je Quadratmeter. Gemessen hat das der Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai 2022; angezeigt ist der Wert auf September 2026 fortgeschrieben (+8,8 %). Bad Homburg v. d. Höhe hat 56.688 Einwohner und 16.337 Mietwohnungen — auf deren Mieten beruht der Wert.

Nettokaltmiete
10,83 €je m² und Monat
Mittlere Spanne
8,05–12,51 €je m², mittlere Hälfte
Leerstand
3,2 %der Wohnungen
Eigentümerquote
41,3 %selbst bewohnt

Wie weit die Mieten auseinanderliegen

8,05 € 12,51 € 10,83 €

Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 8,05 und 12,51 € je m². Ein Viertel zahlt weniger, ein Viertel mehr.

Was die Zahlen über Bad Homburg v. d. Höhe sagen

Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern belegt Bad Homburg v. d. Höhe Platz 6, gezählt von der teuersten abwärts. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je m²; Bad Homburg v. d. Höhe liegt 37 Prozent darüber.

Innerhalb von Hessen liegt die Stadt über dem Landesdurchschnitt von 8,86 € je m², und zwar um 22 Prozent.

Der Leerstand liegt bei 3,2 Prozent. Damit ist der Markt nicht knapp — Leerstand über drei Prozent ist die Reserve, die einen Wohnungsmarkt beweglich hält.

41,3 Prozent der Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt; bundesweit sind es rund 44 Prozent. Ein niedriger Wert bedeutet einen großen Mietwohnungsbestand — und damit viele Wohnungen, für die diese Mietzahlen gelten.

Eine Wohnung misst hier im Durchschnitt 97,4 m². Zur Miete je Quadratmeter gerechnet ergibt das rechnerisch 1.055 € Nettokaltmiete im Monat für eine durchschnittlich große Wohnung.

Die nächstgelegenen Städte

Luftlinie und Mietniveau im Vergleich zu Bad Homburg v. d. Höhe. Wer bereit ist, etwas weiter draußen zu kaufen, sieht hier, was das an Mieteinnahmen kostet oder bringt.

StadtLandEntfernungMiete je m²Abstand
Frankfurt am MainHessen14 km11,51 €+6 %
Offenbach am MainHessen17 km9,53 €−12 %
HanauHessen24 km8,51 €−21 %
Rüsselsheim am MainHessen30 km8,84 €−18 %
WiesbadenHessen31 km10,02 €−7 %
MainzRheinland-Pfalz35 km10,59 €−2 %

Das Umland von Bad Homburg v. d. Höhe

Die 10 nächstgelegenen Umlandgemeinden mit zusammen 212.638 Einwohnern kommen im Mittel auf 10,15 € je m² — 6 % unter Bad Homburg v. d. Höhe. Für eine vermietete Wohnung heißt das weniger Miete je Quadratmeter; ob sich das rechnet, entscheidet der Kaufpreis, der draußen meist stärker fällt als die Miete.

GemeindeEinwohnerEntfernungMiete je m²Abstand
Friedrichsdorf25.8714 km10,06 €−7 %
Oberursel (Taunus)46.7364 km10,67 €−1 %
Steinbach (Taunus)10.8567 km8,48 €−22 %
Wehrheim9.2719 km8,75 €−19 %
Kronberg im Taunus18.6719 km9,93 €−8 %
Eschborn22.40310 km11,03 €+2 %
Rosbach v. d. Höhe13.08410 km9,10 €−16 %
Schwalbach am Taunus15.44310 km9,56 €−12 %
Neu-Anspach14.34210 km8,68 €−20 %
Bad Vilbel35.96111 km10,63 €−2 %

Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern Luftlinie, nach Entfernung sortiert. Dieselbe Quelle und derselbe Stichtag wie oben — und ebenso wenig ein Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB.

Kaufen in Bad Homburg v. d. Höhe

In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0 % des Kaufpreises (seit 01.08.2014). Dazu kommen Notar und Grundbuch nach der Gebührentabelle B des GNotKG und gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf eine kaufende Verbraucherin oder ein kaufender Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon tragen: Beauftragen beide Seiten den Makler, teilt sich der Lohn zu gleichen Teilen (§ 656c BGB); beauftragt ihn nur eine Seite, trägt sie mindestens die Hälfte (§ 656d BGB).

Die laufende Grundsteuer berechnet Hessen seit 2025 nach dem Flächen-Faktor-Verfahren — eigenes Landesmodell — Flächen von Grundstück und Gebäude, angepasst mit einem Faktor aus dem Verhältnis von Bodenrichtwert zum Durchschnitt der Gemeinde. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet danach der Hebesatz, den Bad Homburg v. d. Höhe nach § 25 GrStG jährlich selbst festsetzt.

Kaufpreise erhebt der Zensus nicht. Was ein Quadratmeter hier kostet, sagen die Gutachterausschüsse der Städte und Kreise; diese Seite nennt bewusst keine Zahl, die sie nicht belegen kann. Was Sie mit einem Angebotspreis anfangen können, rechnen die Rechner aus.

Vom Mietniveau zum Kaufpreis

Kaufpreise je Gemeinde führt diese Seite nicht. Was sich aus dem Mietniveau ableiten lässt, ist die Umkehrung: Welcher Kaufpreis je Quadratmeter führt in Bad Homburg v. d. Höhe zu welcher Bruttorendite? Wer ein Angebot vor sich hat, ordnet es damit in einer Zeile ein.

BruttorenditeKaufpreis je m²Faktor 70 m² kosten
3,0 %4.332 €33,3303.240 €
3,5 %3.713 €28,6259.920 €
4,0 %3.249 €25,0227.430 €
4,5 %2.888 €22,2202.160 €
5,0 %2.599 €20,0181.944 €
5,5 %2.363 €18,2165.404 €
6,0 %2.166 €16,7151.620 €

Gerechnet mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 10,83 € je m². Das ist die Bruttorendite: ohne Kaufnebenkosten, ohne Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall. Die Nettomietrendite liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte darunter — was von 10,83 € übrig bleibt, rechnet der Mietrenditerechner. Und die Zahl oben ist eine Bestandsmiete: Was sich bei einer Neuvermietung erzielen lässt, kann darüber liegen.

Vermieten in Bad Homburg v. d. Höhe

Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist durch die Kappungsgrenze begrenzt: höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Ob Bad Homburg v. d. Höhe dazugehört, bestimmt die Landesregierung von Hessen durch Rechtsverordnung; die Liste dieser Gemeinden ändert sich und steht in der jeweils geltenden Verordnung.

Kein Mietspiegel. Diese Seite gibt Zahlen des Zensus 2022 wieder — gemessene Bestandsmieten zum Stichtag, fortgeschrieben mit dem Teilindex der Nettokaltmieten. Ein Mietspiegel nach §§ 558c, 558d BGB ist etwas anderes: Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, wird von der Gemeinde oder von Interessenvertretern gemeinsam erstellt und ist im Mieterhöhungsverfahren als Begründungsmittel zugelassen. Für ein Erhöhungsverlangen können Sie diese Seite deshalb nicht heranziehen.

Quelle. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15. Mai 2022; Gemeindeverzeichnis, Gebietsstand 31. Dezember 2025. Die Fortschreibung auf September 2026 (Faktor 1,0881) ist eine Annahme dieser Seite und dort im Einzelnen hergeleitet. Grunderwerbsteuer nach § 11 GrEStG in Verbindung mit dem Landesrecht, geprüft am 11.08.2026.

Häufige Fragen

Was kostet die Miete in Bad Homburg v. d. Höhe?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Bad Homburg v. d. Höhe liegt bei 10,83 € je Quadratmeter. Für eine Wohnung von 97 m² — der Durchschnittsgröße in Bad Homburg v. d. Höhe — sind das rechnerisch rund 1.055 € kalt im Monat. Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 8,05 und 12,51 € je m². Grundlage ist der Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022, fortgeschrieben auf September 2026.

Wie teuer ist Bad Homburg v. d. Höhe im Vergleich zum Rest Deutschlands?

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je Quadratmeter. Mit 10,83 € liegt Bad Homburg v. d. Höhe damit 37 Prozent darüber. Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern ist das Platz 6, gezählt von der teuersten abwärts. Der Leerstand beträgt 3,2 Prozent.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Bad Homburg v. d. Höhe?

Bad Homburg v. d. Höhe liegt in Hessen; dort beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0 Prozent des Kaufpreises. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten nach der Gebührentabelle B des GNotKG sowie gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern trägt die kaufende Seite als Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon (§§ 656c, 656d BGB).

Ist das Umland von Bad Homburg v. d. Höhe günstiger?

Die 10 nächstgelegenen Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern kommen im Mittel auf 10,15 € je Quadratmeter, Bad Homburg v. d. Höhe selbst auf 10,83 €. Das Umland ist damit günstiger — um 6 Prozent. Am wenigsten kostet die Miete in Steinbach (Taunus) mit 8,48 € je m². Das sind Bestandsmieten aus dem Zensus 2022, fortgeschrieben auf September 2026 — keine Angebotsmieten und kein Mietspiegel.