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Nordrhein-Westfalen

Mieten in Grevenbroich

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Grevenbroich liegt bei 7,32 € je Quadratmeter. Gemessen hat das der Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai 2022; angezeigt ist der Wert auf September 2026 fortgeschrieben (+8,8 %). Grevenbroich hat 65.983 Einwohner und 15.431 Mietwohnungen — auf deren Mieten beruht der Wert.

Nettokaltmiete
7,32 €je m² und Monat
Mittlere Spanne
5,86–8,41 €je m², mittlere Hälfte
Leerstand
2,5 %der Wohnungen
Eigentümerquote
49,7 %selbst bewohnt

Wie weit die Mieten auseinanderliegen

5,86 € 8,41 € 7,32 €

Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 5,86 und 8,41 € je m². Ein Viertel zahlt weniger, ein Viertel mehr.

Was die Zahlen über Grevenbroich sagen

Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern belegt Grevenbroich Platz 101, gezählt von der teuersten abwärts. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je m²; Grevenbroich liegt 7 Prozent darunter.

Innerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt die Stadt unter dem Landesdurchschnitt von 7,41 € je m², und zwar um 1 Prozent.

Der Leerstand liegt bei 2,5 Prozent. Unter drei Prozent gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt: Es gibt kaum Puffer für Umzüge, und wer eine Wohnung sucht, konkurriert mit vielen anderen.

49,7 Prozent der Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt; bundesweit sind es rund 44 Prozent. Ein hoher Wert bedeutet einen kleineren Mietwohnungsbestand; die Mietzahl stützt sich dann auf weniger Wohnungen.

Eine Wohnung misst hier im Durchschnitt 99,5 m². Zur Miete je Quadratmeter gerechnet ergibt das rechnerisch 728 € Nettokaltmiete im Monat für eine durchschnittlich große Wohnung.

Die nächstgelegenen Städte

Luftlinie und Mietniveau im Vergleich zu Grevenbroich. Wer bereit ist, etwas weiter draußen zu kaufen, sieht hier, was das an Mieteinnahmen kostet oder bringt.

StadtLandEntfernungMiete je m²Abstand
NeussNordrhein-Westfalen14 km8,00 €+9 %
MönchengladbachNordrhein-Westfalen16 km6,97 €−5 %
BergheimNordrhein-Westfalen16 km7,21 €−2 %
DormagenNordrhein-Westfalen18 km8,00 €+9 %
PulheimNordrhein-Westfalen18 km9,04 €+23 %
DüsseldorfNordrhein-Westfalen20 km10,05 €+37 %

Das Umland von Grevenbroich

Hier ist das Umland das teurere: Die 10 nächstgelegenen Gemeinden liegen mit 7,71 € je m² im Mittel 5 % über Grevenbroich selbst. Das ist der Fall, wo die gefragten Wohnlagen vor der Stadt liegen und nicht in ihr.

GemeindeEinwohnerEntfernungMiete je m²Abstand
Jüchen23.9266 km6,97 €−5 %
Rommerskirchen14.07910 km7,65 €+5 %
Bedburg25.31611 km7,08 €−3 %
Korschenbroich34.60012 km7,86 €+7 %
Titz9.05214 km6,25 €−15 %
Kaarst43.29516 km8,70 €+19 %
Elsdorf21.42417 km6,91 €−6 %
Erkelenz45.31519 km6,90 €−6 %
Willich49.41319 km7,54 €+3 %
Monheim am Rhein43.63021 km8,67 €+18 %

Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern Luftlinie, nach Entfernung sortiert. Dieselbe Quelle und derselbe Stichtag wie oben — und ebenso wenig ein Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB.

Kaufen in Grevenbroich

In Nordrhein-Westfalen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5 % des Kaufpreises (seit 01.01.2015). Dazu kommen Notar und Grundbuch nach der Gebührentabelle B des GNotKG und gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf eine kaufende Verbraucherin oder ein kaufender Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon tragen: Beauftragen beide Seiten den Makler, teilt sich der Lohn zu gleichen Teilen (§ 656c BGB); beauftragt ihn nur eine Seite, trägt sie mindestens die Hälfte (§ 656d BGB).

Die laufende Grundsteuer berechnet Nordrhein-Westfalen seit 2025 nach dem Bundesmodell — Bundesmodell — der Grundsteuerwert richtet sich nach Bodenrichtwert, statistischer Nettokaltmiete, Baujahr und Grundstücksfläche. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet danach der Hebesatz, den Grevenbroich nach § 25 GrStG jährlich selbst festsetzt.

Kaufpreise erhebt der Zensus nicht. Was ein Quadratmeter hier kostet, sagen die Gutachterausschüsse der Städte und Kreise; diese Seite nennt bewusst keine Zahl, die sie nicht belegen kann. Was Sie mit einem Angebotspreis anfangen können, rechnen die Rechner aus.

Vom Mietniveau zum Kaufpreis

Kaufpreise je Gemeinde führt diese Seite nicht. Was sich aus dem Mietniveau ableiten lässt, ist die Umkehrung: Welcher Kaufpreis je Quadratmeter führt in Grevenbroich zu welcher Bruttorendite? Wer ein Angebot vor sich hat, ordnet es damit in einer Zeile ein.

BruttorenditeKaufpreis je m²Faktor 70 m² kosten
3,0 %2.928 €33,3204.960 €
3,5 %2.510 €28,6175.680 €
4,0 %2.196 €25,0153.720 €
4,5 %1.952 €22,2136.640 €
5,0 %1.757 €20,0122.976 €
5,5 %1.597 €18,2111.796 €
6,0 %1.464 €16,7102.480 €

Gerechnet mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 7,32 € je m². Das ist die Bruttorendite: ohne Kaufnebenkosten, ohne Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall. Die Nettomietrendite liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte darunter — was von 7,32 € übrig bleibt, rechnet der Mietrenditerechner. Und die Zahl oben ist eine Bestandsmiete: Was sich bei einer Neuvermietung erzielen lässt, kann darüber liegen.

Vermieten in Grevenbroich

Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist durch die Kappungsgrenze begrenzt: höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Ob Grevenbroich dazugehört, bestimmt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen durch Rechtsverordnung; die Liste dieser Gemeinden ändert sich und steht in der jeweils geltenden Verordnung.

Kein Mietspiegel. Diese Seite gibt Zahlen des Zensus 2022 wieder — gemessene Bestandsmieten zum Stichtag, fortgeschrieben mit dem Teilindex der Nettokaltmieten. Ein Mietspiegel nach §§ 558c, 558d BGB ist etwas anderes: Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, wird von der Gemeinde oder von Interessenvertretern gemeinsam erstellt und ist im Mieterhöhungsverfahren als Begründungsmittel zugelassen. Für ein Erhöhungsverlangen können Sie diese Seite deshalb nicht heranziehen.

Quelle. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15. Mai 2022; Gemeindeverzeichnis, Gebietsstand 31. Dezember 2025. Die Fortschreibung auf September 2026 (Faktor 1,0881) ist eine Annahme dieser Seite und dort im Einzelnen hergeleitet. Grunderwerbsteuer nach § 11 GrEStG in Verbindung mit dem Landesrecht, geprüft am 11.08.2026.

Häufige Fragen

Was kostet die Miete in Grevenbroich?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Grevenbroich liegt bei 7,32 € je Quadratmeter. Für eine Wohnung von 100 m² — der Durchschnittsgröße in Grevenbroich — sind das rechnerisch rund 728 € kalt im Monat. Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 5,86 und 8,41 € je m². Grundlage ist der Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022, fortgeschrieben auf September 2026.

Wie teuer ist Grevenbroich im Vergleich zum Rest Deutschlands?

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je Quadratmeter. Mit 7,32 € liegt Grevenbroich damit 7 Prozent darunter. Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern ist das Platz 101, gezählt von der teuersten abwärts. Der Leerstand beträgt 2,5 Prozent.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Grevenbroich?

Grevenbroich liegt in Nordrhein-Westfalen; dort beträgt die Grunderwerbsteuer 6,5 Prozent des Kaufpreises. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten nach der Gebührentabelle B des GNotKG sowie gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern trägt die kaufende Seite als Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon (§§ 656c, 656d BGB).

Ist das Umland von Grevenbroich günstiger?

Die 10 nächstgelegenen Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern kommen im Mittel auf 7,71 € je Quadratmeter, Grevenbroich selbst auf 7,32 €. Das Umland ist damit teurer — um 5 Prozent. Am wenigsten kostet die Miete in Titz mit 6,25 € je m². Das sind Bestandsmieten aus dem Zensus 2022, fortgeschrieben auf September 2026 — keine Angebotsmieten und kein Mietspiegel.