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Bayern

Mieten in Bamberg

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Bamberg liegt bei 8,33 € je Quadratmeter. Gemessen hat das der Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai 2022; angezeigt ist der Wert auf September 2026 fortgeschrieben (+8,8 %). Bamberg hat 77.150 Einwohner und 30.657 Mietwohnungen — auf deren Mieten beruht der Wert.

Nettokaltmiete
8,33 €je m² und Monat
Mittlere Spanne
6,28–10,11 €je m², mittlere Hälfte
Leerstand
4,8 %der Wohnungen
Eigentümerquote
28,7 %selbst bewohnt

Wie weit die Mieten auseinanderliegen

6,28 € 10,11 € 8,33 €

Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 6,28 und 10,11 € je m². Ein Viertel zahlt weniger, ein Viertel mehr.

Was die Zahlen über Bamberg sagen

Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern belegt Bamberg Platz 66, gezählt von der teuersten abwärts. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je m²; Bamberg liegt 5 Prozent darüber.

Innerhalb von Bayern liegt die Stadt unter dem Landesdurchschnitt von 9,41 € je m², und zwar um 11 Prozent.

Der Leerstand liegt bei 4,8 Prozent. Damit ist der Markt nicht knapp — Leerstand über drei Prozent ist die Reserve, die einen Wohnungsmarkt beweglich hält.

28,7 Prozent der Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt; bundesweit sind es rund 44 Prozent. Ein niedriger Wert bedeutet einen großen Mietwohnungsbestand — und damit viele Wohnungen, für die diese Mietzahlen gelten.

Eine Wohnung misst hier im Durchschnitt 82,0 m². Zur Miete je Quadratmeter gerechnet ergibt das rechnerisch 683 € Nettokaltmiete im Monat für eine durchschnittlich große Wohnung.

Die nächstgelegenen Städte

Luftlinie und Mietniveau im Vergleich zu Bamberg. Wer bereit ist, etwas weiter draußen zu kaufen, sieht hier, was das an Mieteinnahmen kostet oder bringt.

StadtLandEntfernungMiete je m²Abstand
ErlangenBayern34 km10,01 €+20 %
FürthBayern47 km8,39 €+1 %
BayreuthBayern50 km7,74 €−7 %
SchweinfurtBayern50 km6,78 €−19 %
NürnbergBayern51 km8,93 €+7 %
WürzburgBayern69 km9,41 €+13 %

Das Umland von Bamberg

Die 10 nächstgelegenen Umlandgemeinden mit zusammen 76.564 Einwohnern kommen im Mittel auf 6,68 € je m² — 20 % unter Bamberg. Für eine vermietete Wohnung heißt das weniger Miete je Quadratmeter; ob sich das rechnet, entscheidet der Kaufpreis, der draußen meist stärker fällt als die Miete.

GemeindeEinwohnerEntfernungMiete je m²Abstand
Hallstadt8.7814 km7,16 €−14 %
Bischberg6.0564 km6,59 €−21 %
Stegaurach6.8855 km6,96 €−16 %
Memmelsdorf8.8587 km6,32 €−24 %
Strullendorf7.8288 km6,56 €−21 %
Frensdorf5.1759 km6,09 €−27 %
Litzendorf6.2749 km6,35 €−24 %
Hirschaid12.42911 km7,32 €−12 %
Burgebrach7.14913 km6,33 €−24 %
Scheßlitz7.12914 km5,71 €−31 %

Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern Luftlinie, nach Entfernung sortiert. Dieselbe Quelle und derselbe Stichtag wie oben — und ebenso wenig ein Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB.

Kaufen in Bamberg

In Bayern beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5 % des Kaufpreises (seit 01.01.1997). Dazu kommen Notar und Grundbuch nach der Gebührentabelle B des GNotKG und gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf eine kaufende Verbraucherin oder ein kaufender Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon tragen: Beauftragen beide Seiten den Makler, teilt sich der Lohn zu gleichen Teilen (§ 656c BGB); beauftragt ihn nur eine Seite, trägt sie mindestens die Hälfte (§ 656d BGB).

Die laufende Grundsteuer berechnet Bayern seit 2025 nach dem Flächenmodell — eigenes Landesmodell — nur die Flächen von Grundstück und Gebäude, ohne jeden Wertbezug. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet danach der Hebesatz, den Bamberg nach § 25 GrStG jährlich selbst festsetzt.

Kaufpreise erhebt der Zensus nicht. Was ein Quadratmeter hier kostet, sagen die Gutachterausschüsse der Städte und Kreise; diese Seite nennt bewusst keine Zahl, die sie nicht belegen kann. Was Sie mit einem Angebotspreis anfangen können, rechnen die Rechner aus.

Vom Mietniveau zum Kaufpreis

Kaufpreise je Gemeinde führt diese Seite nicht. Was sich aus dem Mietniveau ableiten lässt, ist die Umkehrung: Welcher Kaufpreis je Quadratmeter führt in Bamberg zu welcher Bruttorendite? Wer ein Angebot vor sich hat, ordnet es damit in einer Zeile ein.

BruttorenditeKaufpreis je m²Faktor 70 m² kosten
3,0 %3.332 €33,3233.240 €
3,5 %2.856 €28,6199.920 €
4,0 %2.499 €25,0174.930 €
4,5 %2.221 €22,2155.493 €
5,0 %1.999 €20,0139.944 €
5,5 %1.817 €18,2127.222 €
6,0 %1.666 €16,7116.620 €

Gerechnet mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 8,33 € je m². Das ist die Bruttorendite: ohne Kaufnebenkosten, ohne Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall. Die Nettomietrendite liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte darunter — was von 8,33 € übrig bleibt, rechnet der Mietrenditerechner. Und die Zahl oben ist eine Bestandsmiete: Was sich bei einer Neuvermietung erzielen lässt, kann darüber liegen.

Vermieten in Bamberg

Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist durch die Kappungsgrenze begrenzt: höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Ob Bamberg dazugehört, bestimmt die Landesregierung von Bayern durch Rechtsverordnung; die Liste dieser Gemeinden ändert sich und steht in der jeweils geltenden Verordnung.

Kein Mietspiegel. Diese Seite gibt Zahlen des Zensus 2022 wieder — gemessene Bestandsmieten zum Stichtag, fortgeschrieben mit dem Teilindex der Nettokaltmieten. Ein Mietspiegel nach §§ 558c, 558d BGB ist etwas anderes: Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, wird von der Gemeinde oder von Interessenvertretern gemeinsam erstellt und ist im Mieterhöhungsverfahren als Begründungsmittel zugelassen. Für ein Erhöhungsverlangen können Sie diese Seite deshalb nicht heranziehen.

Quelle. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15. Mai 2022; Gemeindeverzeichnis, Gebietsstand 31. Dezember 2025. Die Fortschreibung auf September 2026 (Faktor 1,0881) ist eine Annahme dieser Seite und dort im Einzelnen hergeleitet. Grunderwerbsteuer nach § 11 GrEStG in Verbindung mit dem Landesrecht, geprüft am 11.08.2026.

Häufige Fragen

Was kostet die Miete in Bamberg?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Bamberg liegt bei 8,33 € je Quadratmeter. Für eine Wohnung von 82 m² — der Durchschnittsgröße in Bamberg — sind das rechnerisch rund 683 € kalt im Monat. Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 6,28 und 10,11 € je m². Grundlage ist der Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022, fortgeschrieben auf September 2026.

Wie teuer ist Bamberg im Vergleich zum Rest Deutschlands?

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je Quadratmeter. Mit 8,33 € liegt Bamberg damit 5 Prozent darüber. Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern ist das Platz 66, gezählt von der teuersten abwärts. Der Leerstand beträgt 4,8 Prozent.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Bamberg?

Bamberg liegt in Bayern; dort beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5 Prozent des Kaufpreises. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten nach der Gebührentabelle B des GNotKG sowie gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern trägt die kaufende Seite als Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon (§§ 656c, 656d BGB).

Ist das Umland von Bamberg günstiger?

Die 10 nächstgelegenen Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern kommen im Mittel auf 6,68 € je Quadratmeter, Bamberg selbst auf 8,33 €. Das Umland ist damit günstiger — um 20 Prozent. Am wenigsten kostet die Miete in Scheßlitz mit 5,71 € je m². Das sind Bestandsmieten aus dem Zensus 2022, fortgeschrieben auf September 2026 — keine Angebotsmieten und kein Mietspiegel.