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Bayern

Mieten in Aschaffenburg

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Aschaffenburg liegt bei 8,43 € je Quadratmeter. Gemessen hat das der Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai 2022; angezeigt ist der Wert auf September 2026 fortgeschrieben (+8,8 %). Aschaffenburg hat 73.091 Einwohner und 24.967 Mietwohnungen — auf deren Mieten beruht der Wert.

Nettokaltmiete
8,43 €je m² und Monat
Mittlere Spanne
6,60–10,08 €je m², mittlere Hälfte
Leerstand
4,4 %der Wohnungen
Eigentümerquote
34,1 %selbst bewohnt

Wie weit die Mieten auseinanderliegen

6,60 € 10,08 € 8,43 €

Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 6,60 und 10,08 € je m². Ein Viertel zahlt weniger, ein Viertel mehr.

Was die Zahlen über Aschaffenburg sagen

Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern belegt Aschaffenburg Platz 62, gezählt von der teuersten abwärts. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je m²; Aschaffenburg liegt 7 Prozent darüber.

Innerhalb von Bayern liegt die Stadt unter dem Landesdurchschnitt von 9,41 € je m², und zwar um 10 Prozent.

Der Leerstand liegt bei 4,4 Prozent. Damit ist der Markt nicht knapp — Leerstand über drei Prozent ist die Reserve, die einen Wohnungsmarkt beweglich hält.

34,1 Prozent der Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt; bundesweit sind es rund 44 Prozent. Ein niedriger Wert bedeutet einen großen Mietwohnungsbestand — und damit viele Wohnungen, für die diese Mietzahlen gelten.

Eine Wohnung misst hier im Durchschnitt 86,7 m². Zur Miete je Quadratmeter gerechnet ergibt das rechnerisch 731 € Nettokaltmiete im Monat für eine durchschnittlich große Wohnung.

Die nächstgelegenen Städte

Luftlinie und Mietniveau im Vergleich zu Aschaffenburg. Wer bereit ist, etwas weiter draußen zu kaufen, sieht hier, was das an Mieteinnahmen kostet oder bringt.

StadtLandEntfernungMiete je m²Abstand
HanauHessen25 km8,51 €+1 %
Offenbach am MainHessen31 km9,53 €+13 %
Frankfurt am MainHessen37 km11,51 €+37 %
DarmstadtHessen37 km10,40 €+23 %
Bad Homburg v. d. HöheHessen48 km10,83 €+28 %
Rüsselsheim am MainHessen53 km8,84 €+5 %

Das Umland von Aschaffenburg

Die 10 nächstgelegenen Umlandgemeinden mit zusammen 95.763 Einwohnern kommen im Mittel auf 7,52 € je m² — 11 % unter Aschaffenburg. Für eine vermietete Wohnung heißt das weniger Miete je Quadratmeter; ob sich das rechnet, entscheidet der Kaufpreis, der draußen meist stärker fällt als die Miete.

GemeindeEinwohnerEntfernungMiete je m²Abstand
Goldbach9.8574 km7,95 €−6 %
Haibach8.0194 km7,78 €−8 %
Mainaschaff8.7214 km8,03 €−5 %
Hösbach13.0465 km7,26 €−14 %
Stockstadt a.Main7.8376 km7,81 €−7 %
Kleinostheim8.3607 km7,75 €−8 %
Bessenbach5.4257 km6,58 €−22 %
Sulzbach a.Main7.4237 km7,22 €−14 %
Großostheim15.8738 km7,61 €−10 %
Mömbris11.20211 km6,50 €−23 %

Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern Luftlinie, nach Entfernung sortiert. Dieselbe Quelle und derselbe Stichtag wie oben — und ebenso wenig ein Mietspiegel im Sinne des § 558c BGB.

Kaufen in Aschaffenburg

In Bayern beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5 % des Kaufpreises (seit 01.01.1997). Dazu kommen Notar und Grundbuch nach der Gebührentabelle B des GNotKG und gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern darf eine kaufende Verbraucherin oder ein kaufender Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon tragen: Beauftragen beide Seiten den Makler, teilt sich der Lohn zu gleichen Teilen (§ 656c BGB); beauftragt ihn nur eine Seite, trägt sie mindestens die Hälfte (§ 656d BGB).

Die laufende Grundsteuer berechnet Bayern seit 2025 nach dem Flächenmodell — eigenes Landesmodell — nur die Flächen von Grundstück und Gebäude, ohne jeden Wertbezug. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet danach der Hebesatz, den Aschaffenburg nach § 25 GrStG jährlich selbst festsetzt.

Kaufpreise erhebt der Zensus nicht. Was ein Quadratmeter hier kostet, sagen die Gutachterausschüsse der Städte und Kreise; diese Seite nennt bewusst keine Zahl, die sie nicht belegen kann. Was Sie mit einem Angebotspreis anfangen können, rechnen die Rechner aus.

Vom Mietniveau zum Kaufpreis

Kaufpreise je Gemeinde führt diese Seite nicht. Was sich aus dem Mietniveau ableiten lässt, ist die Umkehrung: Welcher Kaufpreis je Quadratmeter führt in Aschaffenburg zu welcher Bruttorendite? Wer ein Angebot vor sich hat, ordnet es damit in einer Zeile ein.

BruttorenditeKaufpreis je m²Faktor 70 m² kosten
3,0 %3.372 €33,3236.040 €
3,5 %2.890 €28,6202.320 €
4,0 %2.529 €25,0177.030 €
4,5 %2.248 €22,2157.360 €
5,0 %2.023 €20,0141.624 €
5,5 %1.839 €18,2128.749 €
6,0 %1.686 €16,7118.020 €

Gerechnet mit der durchschnittlichen Nettokaltmiete von 8,43 € je m². Das ist die Bruttorendite: ohne Kaufnebenkosten, ohne Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfall. Die Nettomietrendite liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte darunter — was von 8,43 € übrig bleibt, rechnet der Mietrenditerechner. Und die Zahl oben ist eine Bestandsmiete: Was sich bei einer Neuvermietung erzielen lässt, kann darüber liegen.

Vermieten in Aschaffenburg

Eine Mieterhöhung nach § 558 BGB richtet sich nach der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist durch die Kappungsgrenze begrenzt: höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt 15 Prozent. Ob Aschaffenburg dazugehört, bestimmt die Landesregierung von Bayern durch Rechtsverordnung; die Liste dieser Gemeinden ändert sich und steht in der jeweils geltenden Verordnung.

Kein Mietspiegel. Diese Seite gibt Zahlen des Zensus 2022 wieder — gemessene Bestandsmieten zum Stichtag, fortgeschrieben mit dem Teilindex der Nettokaltmieten. Ein Mietspiegel nach §§ 558c, 558d BGB ist etwas anderes: Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete ab, wird von der Gemeinde oder von Interessenvertretern gemeinsam erstellt und ist im Mieterhöhungsverfahren als Begründungsmittel zugelassen. Für ein Erhöhungsverlangen können Sie diese Seite deshalb nicht heranziehen.

Quelle. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15. Mai 2022; Gemeindeverzeichnis, Gebietsstand 31. Dezember 2025. Die Fortschreibung auf September 2026 (Faktor 1,0881) ist eine Annahme dieser Seite und dort im Einzelnen hergeleitet. Grunderwerbsteuer nach § 11 GrEStG in Verbindung mit dem Landesrecht, geprüft am 11.08.2026.

Häufige Fragen

Was kostet die Miete in Aschaffenburg?

Die durchschnittliche Nettokaltmiete in Aschaffenburg liegt bei 8,43 € je Quadratmeter. Für eine Wohnung von 87 m² — der Durchschnittsgröße in Aschaffenburg — sind das rechnerisch rund 731 € kalt im Monat. Die mittlere Hälfte der Mietwohnungen liegt zwischen 6,60 und 10,08 € je m². Grundlage ist der Zensus 2022 mit Stichtag 15. Mai 2022, fortgeschrieben auf September 2026.

Wie teuer ist Aschaffenburg im Vergleich zum Rest Deutschlands?

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 7,90 € je Quadratmeter. Mit 8,43 € liegt Aschaffenburg damit 7 Prozent darüber. Unter den 195 deutschen Städten ab 50 000 Einwohnern ist das Platz 62, gezählt von der teuersten abwärts. Der Leerstand beträgt 4,4 Prozent.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Aschaffenburg?

Aschaffenburg liegt in Bayern; dort beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5 Prozent des Kaufpreises. Maßgeblich ist der Satz zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrags. Dazu kommen Notar- und Grundbuchkosten nach der Gebührentabelle B des GNotKG sowie gegebenenfalls der Maklerlohn. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern trägt die kaufende Seite als Verbraucher seit dem 23. Dezember 2020 höchstens die Hälfte davon (§§ 656c, 656d BGB).

Ist das Umland von Aschaffenburg günstiger?

Die 10 nächstgelegenen Gemeinden ab 5 000 Einwohnern im Umkreis von 35 Kilometern kommen im Mittel auf 7,52 € je Quadratmeter, Aschaffenburg selbst auf 8,43 €. Das Umland ist damit günstiger — um 11 Prozent. Am wenigsten kostet die Miete in Mömbris mit 6,50 € je m². Das sind Bestandsmieten aus dem Zensus 2022, fortgeschrieben auf September 2026 — keine Angebotsmieten und kein Mietspiegel.